„Das war eine wirklich gelungene Veranstaltung.“ Darin waren sich die Läufer des 12. Oschatzer Autohaus Hirth Stadtlaufs einig und bedankten sich bei den Organisatoren. Zu diesen gehörten sowohl Mitglieder vom SV Fortschritt Oschatz als auch vereinslose hilfsbereite Männer und Frauen aus der Oschatzer Region. Einen großen Anteil an der Qualität der Sportveranstaltung hatten die professionelle Zeitnahme von Andreas Burow und Stefan Bräuer, der den Oschatzer Stadtlauf auf seine mitreißende Art moderierte.
Nach einer kalten Nacht mit Temperaturen um null Grad bescherte der strahlende Sonnenschein den 158 Teilnehmern den richtigen Rahmen für ein tolles Lauferlebnis.
Im Oktober ging die diesjährige Mittelsächsische Lauftour (MSLT) mit zwei Wettkämpfen zu Ende. Anfang des Monats gab es den Leisniger Burglauf. Den Hauptlauf über 12 km gewann der aus Naundorf bei Oschatz stammende Konrad Muhl (SUKU) vor Steffen Wohlfarth (LC Auensee) und Norman Beyer (Geithainer Genussläufer). Dieser landschaftlich reizvolle Lauf verdient unbedingt wieder mehr Teilnehmer – in den besten Jahren starteten hier knapp 200 Männer, Frauen und Kinder. Am Ende aller drei Strecken werden die Läufer mit einem tollen Blick auf die Burg Mildenstein belohnt.
Aus Anlass seines 30jährigen Bestehens wollte der Heimatverein Thalheim auch ein sportliches Event durchführen. Der so ins Leben gerufene Heimatfestlauf basiert auf dem Streckenverlauf des früheren Kreischaer Berglaufes, nur dass Start und Ziel diesmal nicht am Bürgerhaus, sondern auf dem Kreischaer Berg waren.
117 Sportler zog es am ersten Sonnabend im August trotz Urlaubszeit wieder nach Waldheim zum Eichberglauf. Die Läufer sind froh, dass Günter Weichhold nach seinem im vergangenen Jahr angekündigten Rückzug weiterhin diesen beliebten Wettkampf organisiert.
Der 28. Kirchenfrühjahrslauf war zugleich der 10. Uli-Korbel-Gedenklauf. Seit 2012 gedenken die Läufer jedes Jahr dem früheren Sportpfarrer, der den Kirchenfrühjahrslauf mitbegründet hat, denn Uli Korbel hatte eine unglaubliche Ausstrahlung und brachte mit seinem Humor die Leute zum Lachen. In diesem Jahr besuchte die Witwe Dorothea Korbel zusammen mit drei Söhnen die Laufveranstaltung. Aus diesem Anlass sprach Wallfried Heinicke ein paar Worte im Gedenken an Uli Korbel und überreichte der Familie im Namen der Organisatoren eine Ehrenurkunde und Laufschuhpokale als Erinnerung.