31. Kirchenfrühjahrslauf

von Anita Häußler

Der 31. Kirchenfrühjahrslauf mit 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist Geschichte. Was macht diesen Lauf zu einem besonderen Ereignis in der Collmregion?
Vor jedem Lauf hören alle Anwesenden Gottes Wort und bitten um seinen Segen. Das ist vielleicht ein besonderer Moment für diejenigen, die den Weg in die Kirche noch nicht gefunden haben. In seiner Andacht hat Pfarrer Pohle den schmalen und den breiten Weg im Leben anschaulich beschrieben. Man sollte den schmalen, unbequemen Weg gehen und dabei immer Mensch bleiben. Abgesehen von den Sportassen, welche um Punkte der Mittelsächsischen Lauftour ringen, geht es bei vielen um das Durchhalten der ausgewählten Laufstrecke. Freunde, Familien und Laufgruppen freuten sich gemeinsam im Ziel. Nach dem Lauf gab es bei Suppe oder Nudeln vom Café Wach einen regen Gedankenaustausch und Verabredungen zu den nächsten Vorhaben. Zur Siegerehrung erhielten alle eine Urkunde und nette Worte von Pfarrer Pohle, die Sieger kleine Preise. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Kirchgemeinde Oschatzer Land und Fortschritt Oschatz e.V.
Der nächste Kirchenfrühjahrslauf findet am 24.4.2027 um 10.00 Uhr in Collm statt.
Ergebnisse mit Laufzeiten findet man unter : www.mittelsächsische lauftour.com
Barbara und Andreas Scheller

22. Geringswalder Schlossberglauf

von Anita Häußler

22. Schlossberglauf Geringswalde – Tag der Streckenrekorde!
Am vergangenen Samstag fand die 22. Auflage des Geringswalder Schlossberglaufes statt.
Nach einer wettertechnisch recht durchwachsenen Woche zeigte sich Petrus am Wettkampftag von seiner
besseren Seite. Bei sonnigem und windstillem Wetter, sowie Temperaturen von über 10 Grad, herrschten
ideale Laufbedingungen rund um den Geringswalder Aussichtturm. Diese Rahmenbedingungen spiegelten sich
auch in den Teilnehmerzahlen wieder – insgesamt fanden 131 Sportler und Sportlerinnen den Weg zum
Waldsportplatz. Eine sehr ordentliche Zahl, wenn man die in der Umgebung parallel stattfindenden
Laufveranstaltungen berücksichtigt!  
Auf der 2,1km-Strecke konnte sich der Vorjahressieger Maxim Schimpke (M13 – 8:20min. / SV Traktor
Naundorf) erneut durchsetzen. Er konnte seine Bestzeit aus dem letzten Jahre um 12 Sekunden verbessern.
Damit blieb er nur knapp unter dem Streckenrekord von 8:16min. aus dem Jahr 2020 (Paul Dewitz / Döbelner
SC). Bei den Mädchen konnte sich Ida Schulze vom heimischen LWV Geringswalde durchsetzen (W09 –
10:05min. / LWV Geringswalde).
Auf der mittleren Distanz konnte sich ebenfalls ein Geringswalder die Krone aufsetzen – hier gewann bei den
Jungen Gustav Teichmann (MJB – 16:33min. / Geringswalde). Bei den Mädchen siegte Tessa Hirsch aus Döbeln
(Schülerinnen A – 21:32min.).
Auf der anspruchsvollen Strecke durch das Geringswalder Auental (8,8km) konnte sich erneut Edmilson Gomes
(M40 – 34:31min. / SV Zschaitz) durchsetzen. Mit dem Tagessieg ist er auch ein heißer Anwärter auf den
Gesamtsieg der diesjährigen Mittelsächsischen Lauftour! Die schnellste Frau, oder besser gesagt bestes
Mädchen, war die junge Geringswalderin Hermine Berndt (Schülerinnen A – 37:30min. / LWV Geringswalde).
Hermine startete außerhalb der Wertung auf der längeren Strecke und egalisierte dabei auch noch den
langjährigen Streckenrekord (37:57min / 2008). Hier wächst ein Lauftalent heran! Weiter so!
Insgesamt 12 Mountainbiker nahmen die 23km und insgesamt 700 Höhenmeter in Angriff. Hier lieferten sich
Vorjahressieger Daniel Götze (Fit4Stein-Bikes) und Joe Männel (SYN Racing) lange Zeit ein Kopf-an-Kopf
Rennen. Auf der letzten Steigung musste sich der Vorjahressieger leider geschlagen geben und Joe Männel
konnte sich den 1. Platz auf dem Treppchen sichern (Bike Männer 20+ - 51:43min. / SYN Racing). Damit fiel hier
der nächste Streckenrekord – bisher gehalten durch C. Groß (52:06min / 2015 / Team Storm Biker). Auch bei
den Frauen konnte Antje Bauer ihre Bestzeit verbessern (1:28:08Std. / Kriebethaler RSV). An dieser Stelle
hoffen wir auf weitere Mundpropaganda für den anspruchsvollen Rundkurs in der Radsportszene, der jedes
Jahr viel Spannung birgt!
Im Vorfeld zum Schlossberglauf fand als Warm-Up wieder der Zwergenlauf statt. Hier konnte der Organisator
„Kita – Pfiffikusland“ insgesamt 26 Nachwuchssportler gewinnen.
Wir als Organisationsteam bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren. Einen
besonderen Dank möchten wir in diesem Jahr Frau Birgit Lietz für die großzügige Unterstützung unserer
Sportveranstaltung aussprechen. Ohne das Engagement lokaler Sponsoren und das Ehrenamt ließ sich eine
solche Veranstaltung nicht Jahr für Jahr auf die Beine stellen.

14. Autohaus Hirth Stadtlauf Oschatz

von Anita Häußler

Bei strahlendem Sonnenschein starteten am vergangenen Sonntag 163 Läuferinnen und Läufer sportlich in den Frühling. Der 14. Oschatzer Autohaus Hirth Stadtlauf vereinte wieder alle Generationen: der jüngste Teilnehmer Emil Gläser (Kita Spatzennest) wird demnächst gerade zwei Jahre alt und startete über die 220 m des OBI Biberlaufs. Der älteste Läufer war Bernd Uhlmann (LG Noschkowitz) mit 83 Jahren, der die 8,1 km lief.

Den Löwen Gesundheitslauf konnte Leon Pritschow von der Förderschule ganz knapp für sich entscheiden (8:06 min). Mit einer Sekunde Vorsprung kam er vor dem Vorjahressieger Levi Kuchar (SV Wacker Dahlen) ins Ziel. Bei den Mädchen war Mareike Voigtländer am schnellsten (10:12 min). Nach der Siegerehrung posierten einige Gesundheitsläufer zusammen mit dem Oberbürgermeister für ein Foto. David Schmidt war auf Einladung des gastgebenden Vereins SV Fortschritt Oschatz auf das Gelände vor der Rosentalhalle gekommen, um sich einen Eindruck von dem Sportereignis mit regionaler und überregionaler Bedeutung zu verschaffen. Er wünschte dem Oschatzer Stadtlauf „immer mehr Teilnehmer“, wobei die Organisatoren absolut zufrieden mit der diesjährigen Größenordnung sind – mehr Teilnehmer bedeuten auch mehr Aufwand bei der Anmeldung.

Die 3,5 km, die in einer großen Runde durch den O-Park und den Stadtwald unterhalb vom Krankenhaus führten, konnte Maxim Schimpke für sich entscheiden. Der junge Sportler vom SV Traktor Naundorf nimmt bereits das dritte Jahr an der Mittelsächsischen Lauftour teil. Valentina Auerbach von der Evangelischen Werkschule Naundorf gewann die Altersklasse der Schülerinnen.

Die großen Parkrunden führen einen ordentlichen Anstieg zum Krankenhaus hoch, weshalb der Anstieg vor allem bei den Frauen und Männern immer wieder Thema ist, die dort drei- oder viermal hochlaufen mussten. Manche stöhnen, aber im Ziel lachten auch zwei Frauen über diese Herausforderung und wieder andere können nicht genug davon bekommen und laufen freiwillig eine vierte Runde, die ansonsten den Männern vorbehalten blieb. So auch Malgorzata Golon, die als erste Frau ins Ziel kam: „Ich mag Herausforderungen. Kürzere Strecken als 10 km laufe ich nur, wenn ich keine längere Route wählen kann.“

Bei den Frauen über 8,1 km gewann Antje Müller (LFV Oberholz) vor Selina Nohl (Fitnesscenter Bardo) und Silke Dewitz (Lauffreunde Döbeln). Alle drei waren in der Vergangenheit regelmäßig in Oschatz am Start. Selina Nohl trug zur Siegerehrung ihren kleinen Sohn auf dem Arm – nach kurzer Pause war sie wieder fit, um an alte Leistungen anzuknüpfen. Auch wenn Männer unter AK65 auf vier Runden und somit 10,5 km orientiert wurden, gab es mit Marcus Damm (SV Turbine Frankenberg) einen super schnellen Läufer über 8,1 km – er gewann den Lauf in 33:06 min.

Auf der langen Strecke waren fast 60 Aktive unterwegs. Diesmal bekam Edmilson Gomes, der häufig um den Sieg kämpft, harte Konkurrenz. Gomes wurde Dritter hinter Sieger Jan Helmold (Dynamo Tresen, 40:01 min) und Danny Sternkopf (LuT Aschaffenburg). Die erste Runde liefen sie noch zu dritt. Dann war es ein Duo, wobei Jan Helmold immer hinter Danny Sternkopf blieb. „Ich war mir nicht sicher, ob ich das Tempo so lange halten kann.“ Am Ende reichte die Kraft für einen Zielspurt, der über den Sieg entschied. Aber auch der Zweitplatzierte zeigte sich zufrieden:“Ich fand es wieder einen schönen Lauf, da ich nicht allein laufen musste und meine Zeit und Platzierung vom letzten Jahr noch etwas verbessern konnte.“, so Danny Sternkopf.

Ein Alleinstellungsmerkmal beim AH Hirth Stadtlauf ist der Intersport Hanel Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft. Zum dritten Mal in Folge ging dieser an die Roadrunners OZ, die auch nach über zwei Jahren eine funktionierende Laufgemeinschaft sind. Nachdem sie also den Pokal dreimal in Folge gewinnen konnten, können sie diesen Pokal behalten. Das ist in der Geschichte des Laufes bisher nur der Kita „Haus Bummi“ der Lebenshilfe Oschatz gelungen.

Die Organisatoren freuten sich über viel positives Feedback von den Läufern. Damit das weiter so bleibt, braucht es viele Helfer, denen großer Dank gebührt. Und es braucht Sponsoren wie den Namensgeber Autohaus Hirth, Rosen-Müller, Intersport Hanel, die Löwen Apotheke Oschatz und OBI, die mit Geld- und Sachspenden oder der Bereitstellung des Torbogens zum Gelingen des Wettkampfes beitrugen.